Ein Tag in Dallas

Dallas Cowboys Stadion

10:00 Uhr – Frühstück im Bishops Art District

Im ruhigen Bishops Art District laden zahlreiche Cafés zum Frühstück ein. Besonders gemütlich ist das „The Wild Detectives“ Café mit seinen Holztischen und Bücherregalen. Neben leckerem Cappuccino kann man hier auch Bücher erstehen. Gerade am Wochenende ist der Laden aber ziemlich voll. Bei gutem Wetter sitzt man auch im Hinterhof. Alternativ geht es ins Epumoso Café. Auf dem Sofa am Fenster hat man sogar einen Blick hinaus und kann die Nachbarn beim Wochenendspaziergang beobachten. Neben Kaffee werden hier auch Empanadas und andere Köstlichkeiten angeboten.

11:00 Uhr – Einkaufsbummel

Nach dem Frühstück ist ein Bummel vorbei an den vielen Geschäften des Districts Pflicht. Jetzt, im Januar, fühlt es sich an, wie der erste warme Frühlingstag bei uns zuhause in Hamburg. Jeder möchte die frische Luft genießen und Wärme tanken. Die Luft ist rein und eine entspannte Atmosphäre weht vorbei an hochwertigen Boutiquen, die Klamotten, Dekoartikel und Kosmetik anbieten. Der Mix macht’s im Bishops Art District. Authentische US-Diner mit XXL-Portionen, neben Second Hand Boutiquen und gemütlichen Buchläden. Cafés bieten Bio-Kaffee an und hochpreisige Restaurants französische Spezialitäten.

12:00 Uhr – JFK-Gedenkstätte

Bekannt gemacht hat Dallas (spätestens) das Attentat auf den damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy im Jahr 1972. Das Sixth Floor Museum bietet eine beachtliche, interessante, mitreißende Dokumentation zum Tag des Attentats. Die Audiotour für insgesamt 18 US-Dollar pro Person hat seinen Preis, ist aber jeden Cent wert. Ein wenig nachdenklich verlassen wir das Museum am Ort des Geschehens, welches bis heute nicht zweifelsfrei aufgeklärt ist. Vor dem Museum sind die Positionen, an denen auf Kennedy geschossen wurde, auf der Straße markiert. Gegenüber steht ein Gedenkmonument. Ein Ort wichtiger und schrecklicher Geschichte. Nicht verpassen.

14:00 Uhr – Mittagspause

Ein mexikanisches Mittagessen gibt es bei „Taqueria La Ventana“ gemeinsam mit vielen anderen Mexikanern, deren Heimat Dallas ist. Die Burritos mit Shrimps sind ebenso lecker wie der Margarita, den es während der Happy Hour im Angebot gibt.

15:30 Uhr – AT&T-Stadion-Tour

Sportfreunde unter euch wird eine Tour durch das AT&T-Stadion, der Heimspielstätte der Footballspieler der Dallas Cowboys, reizen. Leider ist das Stadion nur per Taxi, Uber* oder Lyft* zu erreichen.
Am Spieltag finden die Touren lediglich als verkürzte Variante statt, außerdem herrscht dann rund um das Stadion ein Verkehrschaos, weshalb für die Besichtigung ein Nicht-Spieltag gewählt werden sollte. Tickets kann man online kaufen.

Wir haben uns für die 90-minütige VIP-Tour für 35 US-Dollar entschieden. Die Besichtigung führt durch verschiedene Logen, Umkleidekabinen und Restaurants des unglaublich großen Stadions. Über dem (Kunst-)rasen thront die größte Anzeigetafel der Welt, die fast 50 Yards lang ist. Viele Informationen, Details und Einblicke zum Stadion, dem Verein und sogar der Cheerleaders erhält man während der Führung. Das Highlight folgt zum Schluss – als wir den heiligen Rasen betreten. Die Tour endet dort.

Wer möchte, kann hier noch ein bis zwei Stunden verweilen. Kinder und Jugendliche werfen sich Footbälle zu und versuchen sich als Nachwuchs-Sportler. Andere treten das Ei in Richtung des Field Goals. Ein wunderbarer Ausflug für groß und klein. 

19:00 Uhr – NBA-Basketball

Der Grund unserer Reise nach Dallas war: na klar, Dirk Nowitzki. Denen, die ihn noch nicht live gesehen haben, bleibt zu wünschen, dass er noch spielt, wenn ihr eure Reise nach Dallas macht.
Die Eintrittskarten für Spiele der Dallas Mavericks kann man unkompliziert vorher online kaufen. Direkt neben dem Stadion liegt ein Fanshop, in dem wir uns noch schnell mit dem T-Shirt der berühmten Nummer 41 eindecken. Dann kann es auch schon losgehen.
Die Halle ist war nicht ganz ausverkauft, was vielleicht daran liegt, dass auch die Mavs etwa alle drei Tage ein Saisonspiel haben – und momentan nicht gerade ihre Glanzzeit ist. Wir kommen dennoch auf unsere Kosten, als Dirk Nowitzki eingewechselt wird und tösender Applaus durch die Ränge geht.

21:00 Uhr – Abendessen

Zum Abendessen geht es zurück in den Bishops Art District. Je nach Wunsch und Geldbeutel gibt es wird neben kubanischer Küche auch mexikanische und französische angeboten. Unser Favorit ist allerdings Hunkys Diner. Ein US-Diner wie aus dem Fernsehen. Silberfarbene Alutische und Stühle, eine große Theke mit Burger-Angeboten aller Art. Zapfsäulen, an denen man Getränke beliebig nachfüllen kann. So geht ein Tag im sehr mexikanischen Dallas sehr US-amerikanisch zu Ende.

Was bleibt?

Neben dem Sixth Floor Museum, welches das Attentat auf JFK dokumentiert, hat Dallas für Nicht-Sportliebhaber ehrlicherweise wenig zu bieten. Ob das Museum alleine eine Reise nach Dallas rechtfertigt? Schwer zu sagen. In jedem Fall ist es eines der besten Museen, die wir je besucht haben. Und wer dann noch Sport mag, ist bei den Dallas Cowboys mit ihrem imposanten Stadion oder den Dallas Mavericks mit ihrer Ikone Dirk Nowitzki gold richtig.


Unterkunft

Wir haben nahe des Bishops Art Districts in einem Airbnb*-Zimmer gewohnt. Die ruhige Wohngegend ist wunderbar für eine kurzen Aufenthalt. Wer im Winter hier ist, sollte versuchen, ein Zimmer in einem neueren Wohnhaus zu buchen, da es in den alten Holzhäusern, aufgrund der einfach verglasten Fenster, nachts sehr kalt werden kann.


Restaurants

Epumoso Café – leckerer Kaffee und kleine Snacks
The Wild Detectives – stilvolles Café im Bücherladen
Taqueria La Ventana – authentischer open air Burrito-Stand
Hunkys Diner – beste Burger im Bishops Art District


Reiseplanung & unterwegs vor Ort

Der öffentliche Nahverkehr von Dallas ist, wie in so vielen anderen US-Städten auch, eine Katastrophe – beziehungsweise kaum existent. Stattdessen kann man für kurze Wege die E-Roller und Leihfahrräder nutzen, die von Uber* und Lyft* angeboten werden. Nach einer unkomplizierten Online-Anmeldung kann man die Miete direkt vor Ort starten. Für die Rückgabe gibt es keine Stationen. Man stellt den Roller oder das Fahrrad einfach auf dem Bürgersteig ab.

Und wer längere Strecken fahren möchte oder abends unterwegs ist, der bestellt sich ein Uber* (Erhalte 5,00 € Start-Guthaben bei Nutzung dieses Links zur Erst-Anmeldung) oder Lyft* (Erhalte 5.00 USD Start-Guthaben bei Nutzung dieses Links zur Erst-Anmeldung).


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3 Kommentare zu “Ein Tag in Dallas

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