Jahrtausende alte Geschichte in Jerash

Alte Allee einer Ruinen-Stadt

Jerash liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Amman. Perfekt für einen Tagesausflug. Vom Busbahnhof in Ammans Norden fahren Minibusse für 0,75€ pro Person nach Jerash. Man steigt direkt am Eingang der historischen  Stätte aus.

Unbegreifliche Dimensionen

Vor mehr als 6.000 Jahren baute man Jerash. Die Stätte ist auch unter dem Namen „Pompei des Ostens bekannt“. Ein paar Erinnerungen werden an unsere Tour durch Italien tatsächlich wach. Besonders imposant ist der sogenannte Cardo. Früher einmal die Hauptstraße des Ortes. Über 800 Meter schnurgerade aus. Die Säulen ragen majestätisch gen Himmel. Einfach überragend, was man vor Jahrtausenden hier bereits geschaffen hat.

Tempel-Ruinen von Jerash

Auch die Säulen einiger Tempel stehen noch wie eh und je. Gewaltig vermitteln sie Stolz und Macht. Ja, es ist nicht gerade der schlechteste Ort, den man sich hier für den Bau dieser Stadt ausgesucht hat. Etwas höher gelegen blickt man über Feld und Wiesen. Die Tempelkonstruktion hat Wind, Wetter und Erdbeben getrotzt.

Römisches Theater & Hippodrome

Ganz klar, ein römisches Theater darf in dieser antiken Stadt natürlich nicht fehlen. In der prallen April-Sonne Jordaniens steigen wir die Stufen empor. Welch‘ Ausblick. Einfach genial. Tatsächlich finden hier sogar noch ab und zu Vorführungen statt. Heute belustigt der etwas lächerlich wirkende Dudelsack-Spieler aber nur die wenigen Touristen. Den Ein- und Ausgang bildet der imposante Bogen „Arch of Hadrian“. Wie hat man es bloß geschafft, so in die Höhe zu bauen? Dabei sind sicherlich einige Jahre ins Land gezogen…

Voller Scham zurück nach Amman

Beeindruckt von dieser gut erhaltenen Anlage gehen wir zurück zum Busstopp. Unsere vorletzten Dinar haben wir noch für Lays-Chips ausgegeben. Nun bleiben uns statt 1,50€ nur 1,25€ für die Rückfahrt. Von einem Geldautomaten keine Spur. Oh, jee. Wir müssen fragen, ob wir dennoch mit dem Bus fahren können. Anders kommen wir hier sonst nicht weg. Mega peinlich. Ja, man läßt uns dennoch mitfahren – auch wenn nun der ganze Bus weiß, dass die westlichen Touristen nicht genug Geld haben… Rot vor Scham steigen wir ein und schweigen den Rest der Fahrt…


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