Kapstadt – Leben zwischen Bergen und Meer

Waterfront

Nachdem wir eine gute Woche an der Süd-Ost-Küste Südafrikas mit dem Auto unterwegs waren, haben wir für 6 Nächte eine airbnb-Unterkunft in Kapstadt gemietet. Die Wohnungsauswahl ist hier sehr groß. Wir checken in eine Luxus-Wohnung mit großer Terrasse und Fensterfront mit Blick auf den Berg „Signal Hill“ im Stadtteil Green Point ein.

Gemeinsames Arbeiten
Die erste positive Begegnung haben wir bei der Rückgabe unseres Mietwagens. Hier arbeiten doch tatsächlich Schwarze UND Weiße! Bislang haben wir in den Geschäften und Restaurants entweder nur Schwarze oder nur Weiße gesehen. Toll, dass Kapstadt in dieser Sache bereits anders ist.
Die Stadt schmiegt sich an die Ausläufer des Tafelbergs und wird umringt von der Wasserfront des Atlantiks. Berge und Meer sozusagen mitten in der Stadt. Da ist Lebensqualität doch eigentlich vorprogrammiert.

Stadtteil Bo-Kaap
Besonders schön ist der Stadtteil Bo-Kaap. Die Häuserfassaden sind in fröhlichen, bunten Farben gestrichen. Viele Häuser sind restauriert und man ist fleißig dabei, weiter zu werkeln. Galerien und gemütliche Cafés laden zum Schlendern ein.

Historische Gebäude
Immer wieder sieht man schön erhaltene, alte Gebäude in der Innenstadt von Kapstadt. Viele haben niedlich verschnörkelte Balkongeländer und hübsche Fenstergiebel. Besonders viele stehen in der Hauptstraße, der Long Street. Hier spielt das Leben der Stadt. Restaurants, Kneipen und Shops reihen sich aneinander. Dazwischen findet man Hostels und günstige Souvenir-Läden.

Wenn man dann allerdings „falsch“ abbiegt, wird einem die Spanne zwischen arm und reich wieder schnell deutlich. Obdachlose hängen auf der Straße ab und betteln, während an Marktständen günstige Klamotten angeboten werden. Nicht jede Straße ist einen Spaziergang wert. Leider. Denn der Wohlstand, den andere Bewohner ausstrahlen, ließe sich sicherlich auch etwas anders verteilen.

Leben an der Waterfront
Der Stadtteil Waterfront, oder genauer V&A Waterfront, bietet alles, was man sich vom Leben am Wasser erhofft (oder sicherlich fast alles). An den angelegten Kanälen stehen schicke Wohnhäuser, die einzelnen Bereiche verbinden Fußgängerbrücken. Zu dieser Jahreszeit – im November – ist hier tote Hose. Wahrscheinlich sind das Ferienwohnungen, die erst zur Saison im Dezember und Januar bewohnt werden. Die Yachten sind jedenfalls schon mal da. Auf klarem, blauen Wasser kann man dann auf den Atlantik hinausfahren. Wirklich schön – wobei wir es nicht aus dem Kopf bekommen, wie schlecht andere hier Leben. Das muss man ausblenden können, um hier guten Gewissens leben zu können.
Wenn man die Hafengegend verlässt, kommt man auf eine tolle, mit Palmen bewachsene Strandpromenade. Wow, der Ausblick aufs Wasser ist einfach wunderschön. Zwei Mal waren wir hier morgens joggen. Was will man mehr? Open-Air-Sport mit 1a-Aussicht. Und wer nicht so gerne joggen mag, findet hier auf Yoga-Kurse und Trimm-Dich-Pfade.

Ja, Kapstadt hat Lebensqualität- und was für eine. In weniger als 30 Minuten Umkreis hat man die Qual der Wahl:

🥘 Beste Küche zu günstigen Preisen?
🏃🏽‍♀️ Joggen an der Waterfront?
🍷 Weinverkostung zum Feierabend?
⛰ Wandern im Tafelberg Nationalpark?
🌅 Sonnenuntergang vor der Haustür?
🚤 Boot fahren auf dem Atlantik?

Und unseren Länderpunkt „Südafrika“ haben wir natürlich auch noch gemacht. Noch dazu im ehemaligen WM-Stadion von 2010. Ein ganz ansehnlicher Kick zwischen Cape Town City FC und Baroda vor ca. 7.000 Zuschauern.

Restaurants:
La Petite Tarte, Kapstadt (gemütliches, kleines Bistro mit leckerem Essen)

Unterkunft:
airbnb, Green Point, Kapstadt

3 Kommentare zu “Kapstadt – Leben zwischen Bergen und Meer

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