Von Wadis und Einöde bis hinzu Straßenbau

Der Oman ist bekannt für seine Wadis – Flussbetten, die wie kleine Oasen in der Trockenheit sind. Man trifft sich unter Palmen und zwischen Gräsern zum Baden und Picknicken. Rechts und links steigen Felsen empor. Die Atmosphäre ist toll, grün und erfrischend. Wir haben uns im Wadi Bani Khalid zwischen Steinen und Einheimischen abgekühlt. Einfach mal abtauchen im Gebirgsbach und ein paar Schwimmzüge machen. Wer hätte gedacht, dass das im Oman möglich ist…

Straßenbau großgeschrieben
Auf dem Weg Richtung Küste beste Fahrbahnen. Die Autobahnen sind 1A in Schuss und man arbeitet bereits an einem Ausbau. Kilometerlang nur Baustellen, neue Brücken und Wadi-Tunnel. Wer hier fahren soll, ist nicht ganz klar. Es ist kaum Verkehr und die jetzigen Straßen sind mehr als ausreichend. Aber man baut und baut. Inder, Pakistani und Bengalen sind günstig. Vielleicht möchte man vorbereitet sein, auf DEN Touristenansturm. Wer weiß, was hier in 20 Jahren los ist. Wir jedenfalls erfreuen uns des Tourismus in den Kinderschuhen.
Rechts und links der Autobahn Steine, Staub Geröll, Kamele und Büsche. Die Farben und Größen der Steine variieren immer wieder, dennoch kommen wir uns vor wie auf einem anderen Planeten. Unterbrochen wird die Szenerie immer wieder von Tankstellen. Typischer Weise gehört neben jede Tankstelle eine Moschee und ein Coffee Shop. Den Kaffee (oder Tee) trinkt man mit Milch und viel Zucker. Lecker.

Abends in Sur
Abends schlendern wir über die Strandpromenade von Sur. Großzügig angelegt mit vielen Verzierungen. Wieder fragt man sich, wer hier eigentlich erwartet wird. Aber es gibt eben auch genug Platz. Also, warum nicht nutzen.

Im Souq sind fast nur Männer unterwegs. Man klönt und trinkt Tee aus Pappbechern. Ein paar Frauen huschen schwarz verschleiert durch die Gassen. Typisch Oman: Frauen sind immer mit Frauen unterwegs, Männer mit Männern. Gemischt fast nie. Eine Familie sieht man eigentlich nur im Restaurant oder im Supermarkt.

Al-Ayjah Hotel, Ayjah

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