One (five) Night in Bangkok

Der der viele Kanäle in Bangkok

Nach insgesamt sechs Tagen Nix-Tun hießt das nächste Ziel Bangkok! Das wird eine Umstellung sein, nach Tagen voll Ruhe, Sonne, Wasser und ganz viel nix. Jetzt die Megametropole mit all ihren Reizen, Gerüchen und Lärm. Also ab zur Fähre, in den Bus und los ging´s nach Bangkok!

First Night in Bangkok
Den ersten Abend haben wir gleich mal genutzt, um in Nils‘ Geburtstag reinzufeiern und wo kann man das am besten? Na klar, ab in die Khao San Road. Mein Gott, was hier denn los??? Ich glaube, wir sind zu alt für den Kram. Also schnell noch ein Getränk zum Anstoßen und ab ins Bett.

Second Night in Bangkok
Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück auf dem Farmers Food Market direkt neben der Skytrain-Station Phaya Thai. Ein richtiger Local-Food-Market ohne Touristen. Hier haben wir uns durch die verschiedenen Gerichte durchprobiert – so lecker, auch wenn wir nicht wissen, was wir genau gegessen haben…

Bis runter zum Chao Phraya Fluss haben wir uns zu Fuß treiben lassen und sind dann mit einem der Linienschiffe gen Norden gefahren (Orange Line vom Anleger Sathorn Pier bis zum Anleger Phra Arthit für 15 Baht). Die Aussicht von der Wasserseite ist immer wieder etwas besonderes und bietet tolle Perspektiven auf die Stadt.

Nach einer kleinen Stärkung bei einer der vielen Garküchen, ist es Zeit für eine Pause im Hotel. Abends stand erst ein thailändisches BBQ auf unserem Programm (leider nicht vergleichbar mit dem auf Ko Chang) und dann ging es hoch auf die Rooftopbar des Marriott Hotels – Octave Rooftop Lounge & Bar.
Hier kann jeder hoch; es gibt keinen Dress-Code und die Mitarbeiter sind sehr entspannt. Leider es die Preise nicht. Aber bei der Aussicht, ist das Preisniveau durchaus angemessen. Immer noch ein kleiner „Geheimtipp“. Es ist nicht allzu voll.

Third Night in Bangkok
Heute stand etwas ganz besonderes auf unserem Programm. Wir haben Nils zum Geburtstag einen Kochkurs geschenkt und zwar einen mit sozialen Hintergrund – Cooking with Poo & Friends (http://www.cookingwithpoo.com/).

Social cooking

Cooking with Poo

Erst besucht man in einer kleinen Gruppe einen lokalen Food Market, kauft die Zutaten für das gemeinsame Essen ein und dann geht es in die Küche von Poo in die Slums von Bangkok. Hier arbeiten nur Leute aus den Slums und finden so einen Weg aus der Armut.

Das Kocherlebnis ist super, die Gemeinschaft ebenfalls. Dazu lernt man noch ein bisschen über die thailändische Küche und die hiesigen Essgewohnheiten und zu guter Letzt schmeckt es auch noch. Wir hatten viel Spaß in den ingesamt gut vier Stunden.

Am späten Nachmittag haben wir uns noch in das Getümmel rund um den Pratunam Market gestürzt. Auf der Straße ist hier machmal weder Vor noch Zurück für die Rollerfahrer möglich, echtes Bangkoker Leben.

Stau in Bangkok

Kein Durchkommen am Pratunam Market

Abends noch ein Treffen mit meinem Kumpel Alex, der beruflich für eine Nacht in Bangkok war. Wir haben hervorragend im P.Kitchen (https://www.facebook.com/P.Kitchen1998) gegessen.

Fourth Night in Bangkok
Meine Kumpels Nils und Boris haben in der Früh Bangkok verlassen und sind Richtung Heimat aufgebrochen, Eddie ist tagsüber in den Zug nach Chiang Mai gestiegen, sodass sich unsere Wege getrennt haben. Vor mir lagen noch zwei volle Tage, da mein Rückflug erst spät in der Nacht anstand.

Für mich gibt es kaum etwas Schöneres als eine Stadt zu Fuß erkunden und so führt mich mein Weg abseits der Hauptstraßen entlang der vielen, kleinen Kanäle. Schöne Häuser und wenig Touristen, dazu der wirklich sehr eindrucksvolle Wat Saket Temple Mountain, auch Golden Mount genannt. Hier fand ich es besonders beeindruckend, da überraschend wenig Touristen unterwegs waren und mir viele Mönche begegnen sind. Ein toller Ort der Stille.

Ich wollte unbedingt nochmal auf die andere Wasserseite zum Buddhistischen Tempel Wat Arun. Den hatten wir bei unserem letzten Besuch 2015 ausgelassen (Den Blogbeitrag findet ihr hier: Großstadt-Trubel in Bangkok). Also runter zum Chao Phraya Fluss und rüber zum Wat Arun Tempel. Klar, hier sind deutlich mehr Touristen, aber es hält sich noch in Grenzen. Richtig voll ist es am Wat Pho und am großen Palast.

Zurück führt mich mein Weg durch einen sehr dreckigen Food-Market mitten in Chinatown, mit halbtoten Ratten auf dem Weg. Gehört auch dazu… Muss man aber nicht jeden Tag sehen.

Chinatown in Bangkok

Talat Kao Market in Bangkok

Fifth Night in Bangkok
Der letzte Tag bricht nun an. Wieder zu Fuß durch die Stadt, mit dem Ziel möglichst nur an Kanälen entlang zu laufen. Das klappt auch sehr gut, gerade wenn man kein wirkliches Ziel vor Augen hat.

Irgendwann tauchten dann rechts und links der Ratchadamri Road Schreine auf. Der Erawan Shrine ist sicherlich der Bekannteste, am beeindruckendsten fand ich jedoch den Trimurti Shrine (God of Love). Später stolperte ich noch über den sehr schönen Tempel Wat Pathum Wanaram.

Kurzer Abstecher in die großen großen Einkaufszentren, insbesondere ins MBK, um eine GoPro zum Schnäppchenpreis kaufen (übrigens bekommt man die Steuer bei Ausreise wieder). Vom MBK folgt noch ein Abstecher in das völlig überfüllte Jim Thompson House. Hier bin ich nicht reingegangen, es war mir einfach zu touristisch.

Dank vieler Reisen, war mein Lufthansa-Meilenkonto so gut gefüllt, dass ich mir einen Prämienrückflug in der Business Class von Thai Airways leisten konnte. Besonders das Duschen in den Lounges am Flughafen ist klasse. So kann man vor dem Nachtflug frisch geduscht in das „Bett“ der Business Class steigen und gut gesättigt hervorragend schlafen.

Ich war das zweite Mal in Bangkok und bin ein wenig verliebt in diese Stadt. Sie zeigt sich nicht immer auf den ersten Blick von ihrer besten Seite, aber wenn man sie ein wenig kennengelernt hat, will man kaum noch weg.

Bangkok, ich komme wieder 😘

Ein Kommentar zu “One (five) Night in Bangkok

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