Ho Chi Minh City & Mekong-Delta

Manche sagen Ho Chi Minh City, manche Saigon, manche HCMC. Wie auch immer. Wir sind im Wirtschaftszentrum Vietnams. Mit Abstand die westlichste Stadt des Landes. Wolkenkratzer und Wolkenkratzer-Baustellen an jeder Ecke zeigen, dass HCMC aufstrebt. Hier sind Straßen, Parks und Bürgersteige neu und in westlicher Qualität. 4.000.000 Motorroller und Tausende Autos machen die Stadt wuselig und laut.

Das Leben tobt. Restaurants verdrängen Stück für Stück die Garküchen, dennoch ist vieles noch sehr typisch. Es gibt kaum Supermärkte. Man verkauft Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse im Hauseingang.

Zu Aerobic, Badminton und Jianzi (Fuß-Federball) trifft man sich im Stadtpark. Ein paar schöne französische Gebäude haben den Krieg überlebt: die alte Post, das Rathaus, die Kathedrale Notre Dame. Aus den Bars und Puffs zur Unterhaltung der amerikanischen GIs sind Cafés geworden.

Cu Chi Tunnel
75km nord-westlich liegen die Cu Chi Tunnel. Ein 200km langes Tunnelsystem der Vietcong, die hier Schutz vor den Kriegen suchten. Selbst in den für Touristen erweiterten Tunneln (frühere Abmaße: 80x60cm / heute: 120x60cm) bekommt man Platzangst. Es ist stockdunkel, heiß und stickig. Teilweise mussten die Menschen hier wochenlang ausharren, es gab drei unterirdische Stockwerke inkl. Küchen und sogar Krankenhäusern.


Mekong

Unser letzter Festland-Stopp ist das Delta des Mekong-Flusses. Erneut ein anderes Stück Vietnam. Nach 4.000km endet der siebtgrößte Fluss der Welt, der Mekong, in Südvietnam im Südchinesischen Meer. Dutzende Seitenarme bilden eine Art Spinnennetz und machen diese Gegend besonders fruchtbar. Obst- und Gemüseanbau überall. Mango, Kürbis, Jackfruit, Papaya, Ananas, Zwiebel, Kartoffel, Banane, Durianfrucht, Gurke, Melone, Kokosnuss (-milch, -bonbons, -besteck, -fußmatte), Karotte, Sternfrucht. Dazu Fisch und Meeresfrüchte. Auf Märkten zu Land und zu Wasser wird gehandelt, gekauft und verkauft. Und wer sein Geld nicht mit der Landwirtschaft verdient, arbeitet in der Holzverarbeitung oder Backsteinherstellung.
Ein toller Ausflug per Bus, Motorboot und Ruderboot durchs Hinterland und auf kleinen Kanälen im Schatten der Kokosnusspalmen.

Das Wochenende ruft mit Strand auf Phu Quoc.

Unterkunft:
Cat Huy Hotel, Ho Chi Minh City
Van Path Hotel, Can Tho
(Tag 285/340)

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