Das Paris Sibiriens – Irkutsk

Strassenzug in Russland

Nach einer langen Reise durch Russland und einem nicht so prickelnden Stopp in Nowosibirsk sehnen wir uns richtig nach Irkutsk. Egal, wie es dort sein wird, wir sind froh, aus Nowosibirsk weg zu sein.
Unnötig zu erwähnen, dass uns die Bahn natürlich pünktlich und sicher ans Ziel bringt. Wie immer 🙂

Willkommen im Paris Sibiriens

Der Ruf eilt Irkutsk schon fast voraus. „Das Paris Sibiriens“. Welch‘ schöne Assoziationen hat man, wenn man diesen Beinamen hört… Die Vorfreude steigt…
Und tatsächlich… Die Hauptstraße der Stadt, die Ulitsa Karla Marksa, ist gesäumt von hübschen, gut erhaltenen Gebäuden. Ein ganz anderes Russland, das wir hier auf den ersten Metern durch die Stadt sehen. Endlich wieder ein schönes Stadtbild für unsere Augen. So ein bisschen müde sind wir ob der russischen Städte doch schon geworden nach fünf Wochen in diesem Land.

Sommer in Irkutsk am Angara River

Der sibirische Sommer begleitet uns auch weiterhin ziemlich zuverlässig. An das hier herrschende Kontinentalklima haben wir uns mittlerweile ganz gut gewöhnt. Wenn die Sonne scheint, knallt sie uns wirklich auf die Köpfe. Am Ufer der Angara, dem größten Fluss, der in den Baikal-See fließt, genießen wir die Sonne am Strand. Ein paar Teenager stehen im Wasser und hoffen auf einen guten Fang. Kinder naschen Zuckerwatte und ihre Eltern schlecken – na klar – Vanilleeis. Das sibirische Sommer-Leben geht gemütlich seinen Weg.

Sightseeing in Sibirien

Die Stadt bietet auch sonst noch ein paar nette Sightseeing-Stopps. Alle fußläufig im Zentrum erreichbar. Besonders bekannt ist das Maskottchen der Stadt, der Babr. Ein Raubtiger mit Beute im Mund. Etwas speziell, aber die Schlange für Selfies mit Babr ist dennoch immer lang. Ein paar hübsche Kathedralen haben wir uns ebenso angesehen, wie uns der schönen Holzhäuser erfreut. Früher waren alle Häuser aus Holz. Im Winter lassen sich diese Häuser besser warmhalten. Doch der sibirische Winter ist wirklich weit entfernt und die Vorstellung, dass hier dann -40 Grad Celsius herrschen, eigentlich unglaublich.

Was bleibt?

Irkutsk ist eine schöne Abwechslung zu den eher tristen, sich teilweise doch recht ähnlichen, sibirischen Städten, die wir bislang gesucht haben. Durch die Stadt zu schlendern, russisch zu hören und dennoch in einer völlig eigenen Welt zu sein, mehr als 5.000 Kilometer von Moskau entfernt, ist ein ganz besonderes Gefühl. So langsam wird uns klar, wie weit wir bereits mit dem Zug gefahren sind: 6.117 Kilometer. Wow. Doch: Der Weg ist ja bekanntlich das Ziel… Es liegen noch gut 4.000 Kilometer vor uns.


Unterkunft
Das Z Hostel* liegt zentral im Zentrum von Irkutsk. Die Zimmer sind ziemlich einfach eingerichtet – wie aber eigentlich überall in Sibirien. Wir haben für eine Nacht im Zweibettzimmer mit Gemeinschaftsbad 15 EUR gezahlt. Total ok.

Restaurants
Im neu gestalteten Viertel „130 Kvartal“ findet man Restaurants, Cafés und Bars für jeden Geschmack. Die Schaschlik-Spieße, die überall angeboten werden, sind wirklich sehr lecker.
Für den kleinen Hunger und Geldbeutel gibt es leckere Pies bei New Zealand pies.


Reisevorbereitung & unterwegs vor Ort
Zur Vorbereitung auf unsere Reise und als ständiger Reisebegleiter hat sich das englischsprachige Buch Lonely Planet Russia* bewährt. Der Reiseführer ist ideal für einen schnellen Überblick über die Land und Leute, Transport-Verbindungen von A nach B und für Sightseeing-Tipps.
Für unsere Reiseplanung mit der Transsibirischen Eisenbahn von St. Petersburg nach Vladivostok (10.220 Kilometer) nutzen wir den Lonely Planet Trans-Siberian Railway Guide (Country Regional Guides)*.


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Das Video zur Reise seht ihr hier:

Ein Kommentar zu “Das Paris Sibiriens – Irkutsk

  1. Pingback: Wladiwostok (Russland) | Reiseblog Expedition Lieblingsorte

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