Sonne am Lago di Como

„Lago di Como“ – wow, alleine der Name macht Vorfreude auf gut aussehende George Clooneys und viel gutes Essen. Man fliegt günstig nach Malpensa ein, was praktischer Weise fast näher am See als an Mailand liegt.


Como

Como begrüßt uns mit Sonne und gut gekleideten Italienern. Genauso sollte es sein. Allerdings liegt der Ort gar nicht so wirklich am See wie wir eigentlich vermutet hatten. Einen kleinen Hafen gibt es aber. Man täut seine Yacht im Hafen, um dann über den See zu cruisen, wann immer die Zeit es zuläßt. Kein schlechter Zeitvertreib… wobei, sind wir überhaupt seetauglich? Nicht so wirklich… Wenn man da an die unruhigen Nächte auf See auf unser Galapagos-Tour 2014 zurückdenkt (Galapagos) Wir bleiben doch lieber an Land. Como hat eine nette Altstadt mit pastellfarbenen Häuserfassaden und einer Kathedrale, die fast die halbe Stadt einnimmt. Aber mehr? Eigentlich nicht. Also weiter.

Zusammen mit den verrückten italienischen Autofahrer geht es kurvig in Richtung Bellagio. BELLAGIO. Das hat sowas von Reichtum und high society. Ocean’s Eleven ist jedenfalls klasse. Mal sehen, was die Stadt für uns bereit hält. Kurz vorm Ortseingang haben wir dann so viele Kurven hinter uns, dass Anna sich spontan auf der öffentlichen Toilette entleert. Na, das geht ja schon gut los 🙁


Bellagio

Bellagio kann man nur zu Fuß erkunden. Die Straßen – oder sollte man lieber Gässchen sagen? – sind Treppen, die sich durch den Ort schlängeln. Es geht also entweder bergauf oder bergab. Kostenloses Fitnessprogramm à la Italia. Überall finden sich kleine Läden, die Köstlichkeiten oder Souvenirs verkaufen. Vor fast jeden Fenster stehen blühende Blumen. Sehr stilvoll und hübsch.

Von der Uferpromenade aus überblickt man den See. Am Horizont steigen Berge auf, die durch Wolken und Nebel verwunschen aussehen. Auf manchen Gipfeln glitzert der Schnee. Was für ein traumhaftes Panorama. Ja, man kann George verstehen, sich hier ein Ferienhaus gekauft zu haben.

Der Ort beschränkt sich auf ein paar Gassen, sodass man den Touristen, die auch um diese Jahreszeit schon in Scharen kommen, kaum entfliehen kann. Doch nur wenige bleiben über Nacht. Auf dem Comer See verkehren Schiffe, die die verschiedenen Orte am Ufer miteinander verbinden. Man hoppt sozusagen per Schiff von Stadt zu Stadt und hat in kurzer Zeit viel gesehen. Ideal für einen schnellen Tagesausflug von Mailand oder Como aus. Abends sind die Gassen dann leergefegt.

So hoppen auch wir nach Varenna, Mennagio und Cernobbio.


Castello di Vezio

Das Highlight ist sicherlich das Castello di Vezio. Den Genuss müssen wir uns aber auch erstmal verdienen. Der Anstieg hoch zur Burg hat es in sich. Er lohnt aber jede Schweißperle und belohnt mit einem hammermäßigen Ausblick auf den See. Das Gebiet ist doch wesentlich größer als wir gedacht hatten. Es gibt überall kleine Buchten, in denen grandiose Häuser mit entsprechenden Yachten liegen. Umrundet von steilen, grünen Bergen, die dem Ganzen das i-Tüffelchen aufsetzen. Wer hier wohnt, muss einfach seetauglich sein. Was kann es Schöneres geben, als bei klarem Himmel und Sonnenschein auf der Yacht zu grillen, Wein zu trinken und zur Abkühlung ab und an in den See zu springen?! Jedenfalls im Sommer. Heute bei 18 Grad vielleicht eher nicht 😉
Bella Italia, wir kommen wieder!

Hotel:
Residence Diaz, Como
Bellagio Apartments, Bellagio

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Ciao, Italia

 

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