Sonne, Meer & Strand an der Amalfiküste

DIE Amalfiküste!! Jeder kennt ihren Namen, aber wo eigentlich liegt diese wunderschöne Küste? Ab nach Neapel und nachgucken.
Der bekannte Küstenstreifen hat einiges zu bieten – nicht nur Strand…

Pompei
Wir starten unsere Tour mit den Ruinen von Pompei. Die Stadt wurde durch einen Vulkanausbruch komplett verschüttet und erst Jahrhunderte später entdeckt. Die Bürgersteige und Häuser sind teilweise noch erhalten, da sie sozusagen von der Asche-Schicht geschützt worden sind. Mal wandert zwischen uralten Steinen und kann die Wohnhäuser, Straßen, Tempel und Plätze noch erkennen.

Wirklich beeindruckend, wie erhalten dieser Ort ist – und wie pompös man schon früher gebaut und gelebt hat. Leider ist man hier nicht alleine. Busseweise werden die Touristen angekarrt. Also: früh kommen & früh gehen – und sich nicht von den Parkwächtern abzocken lassen 😉 Mit ein bisschen verhandeln, lässt es sich für 10EUR parken.

Sorrento
Sorrento ist unsere Basis für die kommenden Tage. Auch, weil alle anderen Orte an der Küste kaum bezahlbar sind. Abends dann immer in ein bekanntes Zimmer zu kommen, ist aber auch ganz angenehm. Wir haben die schnelle Eingewöhnung mittler Weile zwar fast perfektioniert (ankommen, Rucksack auspacken, zuhause fühlen), aber das selbe Bett für ein paar Nächte zu nutzen, schafft mehr Energie für neue Eindrücke.

Die Küstenstraße bietet hinter jeder Kurve neue Blicke. Raus aufs Wasser oder hinauf in die Berge. Auch wenn die Einheimischen wie die Henker fahren, ist es hier leerer als erwartet. Nur auf dem Wasser ist ziemlich was los. Man genießt den Sommer auf dem Motorboot, picknickt an Bord und springt zur Abkühlung ins Wasser. Das möchten wir auch und mieten uns für 230€ (!) ein eigenes Boot (natürlich mit Sonnensegel..). Bis rüber zur Insel Capri dauert es nur 90 Minuten. Cool. Dort kann man toll schwimmen. Also los.

Doch arg getäuscht – der Wellengang ist nicht zu vernachlässigen. Wir kommen ziemlich langsam voran, auch, weil das Sonnensegel sehr viel speed nimmt. Nach 30 Minuten sind wir schwerst genervt und seekrank 🙁 Na super. Was für eine geniale Aktion. Wir drehen um und geben das Boot nach 2 Stunden wieder ab. Teuer Spaß, der nicht mal Spaß gemacht hat. Komplette 6-. Also doch nur Stadt-Strand in Sorrento. Für Landratten. Gebadet haben wir schließlich doch noch – immerhin. Bitte nicht weitererzählen 😉 also die Geschichte mit der Seekrankheit… Wir hätten es wissen können. Schon 2014 auf den Galapagos-Inseln ging es uns auf See ziemlich schlecht: Galapagos


Positano

Positano kann was. Klares Wasser, weißer Strand und viele, viele Sonnenliegen. Der Ort schmiegt sich an einen Hang. Es gibt keine Straßen, sondern nur enge Treppen. Verständlich, dass man hier schon seit Ewigkeiten Strand & Sonne genießt. Die Perspektive vom Strand hinauf in den verwinkelten Ort ist sehr schön. Ebenso natürlich hinaus aufs Wasser. Und wenn man dann noch ein Boot hätte. … nein, da sind wir leider raus!

Amalfi
Amalfi – hier urlaubte früher die high society, heute trifft man chinesische Reisegruppen mit roten Caps. Der Ort ist vollkommen überfüllt. Souveniershops und einfallslose Restaurants rauben die Athmosphäre. Schade. War sicherlich mal wesentlich lohnender. Haken dran und schnell wieder weg.

Neapel
Unser letzter Stopp der kurzen Reise ist dann Neapel. Die Stadt hat nicht viel gemein mit dem Leben an der Amalfi-Küste. Hier wird gelebt und gearbeitet. Die Häuser sind ziemlich heruntergekommen, von den Fassaden blättert der Putz. Viele Gassen sind vermüllt und extrem dreckig. Leider. Denn eigentlich könnte es hier ziemlich schön sein. Uns bleiben nur ein paar Stunden für den Stadtbummel, bevor es zurück nach Hamburg geht.

Hinter uns liegen tolle, sommerliche Tage an einer der bekanntesten (und schönsten) Küsten Europas. Nun waren auch wir endlich mal live vor Ort.

Hotel:
Hotel Olimpico, Salerno
Hotel Leone, Sorrento

Restaurant:
Porta a Marina, Sorrento (fangfrischer Fisch & kostenloser Sonnenuntergang)

2 Kommentare zu “Sonne, Meer & Strand an der Amalfiküste

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