Naturwunder auf den Galápagos

Willkommen bei National Geographic! Nein, natürlich nicht. Aber die Eindrücke und Erlebnisse, die wir hatten, sind wie im Film.

Galápagos-Seelöwen dösen auf Parkbänken, Wanderwegen, Sonnenliegen und am Pier. Kilometerweite Lava-Felder, die nur von Kakteen und Salz-Lagunen unterbrochen werden, sodass man sich auf einem anderen Planeten wähnt. Die Kakteen sind auf jeder Insel anders gewachsen – je nach Wasser- und Feind-Vorkommen. Manche klein mit weichen Stacheln, andere baumhoch. Riesen-Landschildkröten warten geduldig als Fotomotiv und vergessen dabei fast, das Gras zu Ende zu essen. Diese Tiere werden bis zu 150 Jahre alt, sehen aber als Neugeborenes (auf dem Bild: acht Tage alt) bereits nach Steinzeit aus. Galápagos-Pinguine schnorcheln mit uns um die Wette und lassen sich beim Tauchen nicht aus der Ruhe bringen. Sven wird am Kopf angeknabbert, ist aber nicht genießbar…

Unterwasser sieht man Tiere aller Größe und Farbe – Parrotfish, Streamer Hogfish, Seahorse, Seaturtle, Shark, Trumpetfish, Chocolate-Chip-Sea-Star, Black Striped Salema, King Angelfish, Razor Surgeonfish, Galápagos-Sealion, Flightless Cormorant – wäre das Wasser nicht so unerträglich kalt, würden wir heute noch schnorcheln. Mindestens 50 Delphine (Common Dolphin) begleiten das Schiff minutenlang und springen synchron aus und ins Wasser. Meer-Leguane sitzen zu Hunderten zum Aufwärmen in der Sonne auf den Lava-Steinen. Diese Leguane essen Algen und niesen das Salzwasser an Land wieder aus (ihre Köpfe sind weiß vom Salz). Man muss aufpassen, dass man nicht angeniest wird, wenn man vorbeigeht, denn wie fast alle Tiere auf den Galápagos, laufen auch die Leguane nicht weg. Hier wissen die Tiere zum Glück nicht, wie böse die Menschheit sein kann…

Wunderschön rote Sally Lightfoot Crabs klettern in der Tat „leichtfüßig“ die dunklen Steine entlang. Blaufußtölpel und Pelikane tauchen immer wieder ins Wasser, um Fische zu fangen. Die Pelikane landen eher unbeholfen auf der Wasseroberfläche, die Blaufußtölpel tauchen metertief ein. Ein Schauspiel wie im Fernsehen. Einfach einzigartig.
Buckelwale sehen wir „leider“ nur am Horizont. Unsere Schlauchboote können nicht so schnell fahren, wie die Wale schwimmen, sodass die Aufholjagd erfolglos endet. Galápagos-Land-Leguane (auf jeder Insel eine andere Spezies) erinnern an die Dinosaurier-Zeit und hocken träge auf Wegen, Bäumen und Steinen.
Immer wieder fliegen Fregatt-Vögel mit dem Boot mit und hoffen auf Nahrung. Wir sehen sie auch beim Nisten, Füttern und vor allem beim Balzen mit großem roten Kehlsack.

Diesen traumhafte Tour in einer anderen Welt runden noch die 10 weiteren netten und interessanten Gäste (zwei Kanadier, eine US-Familie mit zwei Kindern und Großmutter aus D.C., die in Lima leben, zwei Dänen und ein Brite), die tolle Crew der „Yacht Eden“ und der beste Guide der Welt „David“ ab. Übrigens: den Briten treffen wir in Quito wieder und die Familie besuchen wir in Lima. Wir freuen uns schon jetzt sie wieder zusehen.

Unser letzter Satz zu den Galápagos: spart all euer Geld und fahrt hier hin, ihr werdet die Welt mit anderen Augen sehen.

Yacht Eden mit Guide David

4 Kommentare zu “Naturwunder auf den Galápagos

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